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Sterbekasse

Das Prinzip der Sterbekasse wurde vor einigen Jahrhunderten entwickelt. So etwas wie eine Sterbekasse kannte man zwar schon bei den alten Römern, doch so richtig ins Leben gerufen wurde die Sterbekasse zwischen dem achtzehnten und dem neunzehnten Jahrhundert. Die Sterbekasse wurde von Zünften und mehreren Organisationen mit Ziel gegründet, dass die Bestattungskosten des Verstorbenen getragen werden konnten.

Auch in der heutigen Zeit gibt es noch die Sterbekasse. Meist ist die Sterbekasse regional zuständig oder beschränkt sich auf einen bestimmten, abgesteckten Mitgliederkreis. Die Sterbekasse unterliegt der Versicherungsaufsicht in Deutschland und ist in der Regel ein eingetragener Verein. In der jüngeren Vergangenheit wurde die Sterbekasse aber immer mehr durch die Sterbegeldversicherung, ein Produkt der deutschen Versicherungswirtschaft, das aber auch die Sterbekasse benutzt, abgelöst.

Bei der Sterbegeldversicherung kann meist ein höherer Betrag abgesichert werden, als bei der reinen Sterbekasse. Die Versicherungssumme bei der Sterbegeldversicherung orientiert sich zwischen 2 500 Euro und 20 000 Euro. Die Sterbekasse hingegen bietet meist nur eine Versicherungssumme von bis zu 10 000 Euro an. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Entscheiden Sie selbst, ob für Ihre Bestattungsvorsorge eine Sterbekasse oder ein private Sterbegeldversicherung die richtige Entscheidung ist.